Schwarzarbeit und Ermittlungen


Schwarzarbeit hat in Deutschland ein alarmierendes Ausmaß erreicht. Als Schwarzarbeit bezeichnet man eine unerlaubte gewerbliche Betätigung. Es ist kein Kavaliersdelikt, sondern handfeste Wirtschaftskriminalität. Sie fügt dem Gemeinwesen schweren Schaden zu. Auch die Formen der illegalen Beschäftigung gehören dazu. Personal, das keine Arbeitserlaubnis besitzt, wid dennoch „schwarz“ beschäftigt. Arbeitnehmer, für die der Chef weder Sozialversicherungsbeiträge noch Lohnsteuer abführt, obwohl beide dazu verpflichtet wären.

Das Schwarzarbeitsgesetz erfasst auch den Auftraggeber, der Dienst- und Werkleistungen nicht selbst ausführt, sondern durch handwerksrechtlich nicht zugelassene Subunternehmer ausführen lässt. Illegal handelt auch der, der Subunternehmer einsetzt, von denen er weiß oder leichtfertig nicht weiß, dass sie Arbeitnehmer ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis beschäftigen.

In der Hauptsache wird die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Straftaten gemäß dem § 266 a StGB des Strafgesetzbuchs verfolgen. Also Vorenthalt und Veruntreuung von Lohn oder Gehalt und Arbeitsentgelt. Damit ist gemeint, dass ein Bürger die Beiträge zur Sozialversicherung nicht in der gesetzlich vorgegeben Höhe abführt oder sie gar nicht leistet. Genauso kann es um Straftaten nach dem § 263 StGB gehen. Das betrifft den Sozialleistungsbetrug.

In der Regel wird bei Schwarzarbeit das Entgelt vom Arbeitgeber bar gezahlt und die Arbeit wird mündlich zwischen den Parteien vereinbart. Schätzungen, den Anteil von Schwarzarbeit am gesamten Bruttoinlandsprodukt (BIP) in westeuropäischen Volkswirtschaften betreffend, schwanken zwischen 0,5 % und 20 %.

Wir ermitteln und sammeln gerichtsverwertbare Beweise für Sie. Kontakt bitte hier.